Fermersleben

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Die Fermersleber Schule
Ein kleiner Film über die Geschichte!

Fermersleben (Fridumaresleba) Kurzgeschichte eines Agrardorfes Wie mehrere andere Stadtteile auch verdankt Fermersleben seine erste urkundliche Erwähnung der Tatsache, daß ein Kloster beschenkt wurde. In diesem Fall war es das Moritzkloster, dem 937 neben anderen Ortschaften auch „Fridu-maresleba“ übereignet wurde. Noch bis ins Mittel-alter blieb der Ort ein winziges Nest, bestehend aus einer Gasse nördlich der Kirche, und auch nach seinem weiteren Ausbau änderte sich an dem dörflichen Charakter nichts. Um 1900 gab es hier nur eine kleine Ziegelei und eine Mühle. Das Blatt wendete sich mit dem Bau der Eisenbahn und der Industrialisierung des benachbarten Buckau. Arbeiterfamilien zogen hierher, die Betriebe breiteten sich aus, neue entstanden, und man baute „städtischer“. 1910 folgte die Eingemeindung zu Magdeburg. Seine „ländliche Vergangenheit“ offenbart Fermersleben nur noch an wenigen Stellen, dort beispielweise, wo Hofummauerungen mit typischen Toranlagen übriggeblieben sind. Die Kirche im Martin-Gallus-Weg ist übrigens die einzige Fachwerkkirche Magdeburgs. Ihr Westturm ist noch ein Rest der mittelalterlichen Wehrkirche, die vorher dort stand.