Buckau

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Buckau == Der Ort Buckau findet seine erste Erwähnung als "Buchuvi" ("Ort an den Buchen") im Jahre 937 in einer Urkunde. Mit dieser hat König Otto I. dem Magdeburger Moritzkloster das Dorf als Eigentum zugewiesen. Mit der Bildung des Erzbistums 968 ging das Eigentum an das Kloster Berge über.  Buckau wurde im Dreißigjährigen Krieg als auch während der französischen Besetzung zerstört. 
Als slawische Siedlung blieb das Dorf bis ins 19. Jahrhundert bedeutungslos. Der Aufschwung begann etwa 1820 mit der Errichtung von Fabrikanlagen. Ausschlag gebende Faktoren waren die Nähe zum Fluss als auch die Nähe zur Stadt Magdeburg. Das führte dazu, dass Buckau zu einem Standort frühindustrieller Schwerindustrie wurde. So fielen die Anfänge des Messgeräte- und Armaturenwerkes Schäffer & Budenberg in das Jahr 1850 und 1855 wurde die Maschinen-Fabrik und Schiffsbauwerkstatt H. Gruson - Buckau - Magdeburg gegründet.  1862 kam Maschinenbau R. Wolf Magdeburg-Buckau, eine Maschinenfabrik mit Kesselschmiede, dazu
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Architektonisch interessant sind die noch vorhandenen gründerzeitlichen Industrieanlagen, wie das einstige Krupp - Grusonwerk und die ehemalige Maschinenfabrik Wolf. Doch auch einige Gebäude in der Formensprache der 1920er Jahre wie das Umspannwerk oder der Bahnhof Buckau, der die industrielle Kraft des Stadtteils repräsentierte, sind sehenswert. 
Am nördlichen Rande Buckaus liegen die 1896 erbauten Grusonschen Gewächshäuser. Als erster Volksgarten gilt der angrenzende Klosterbergegarten, der 1825 konzipiert wurde. 
Das 1828/29 erbaute Gesellschaftshaus am Klosterbergegarten ist seit 2003 Sitz des Zentrums für Telemannpflege und -forschung. Direkt gegenüber des Gesellschaftshauses mit Saal befindet sich das Sahneröschen. Das ist ein erhaltenes Kioskgebäude aus den 20er Jahren.  Die aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammende Litfaßsäule Fährstraße steht unter Denkmalschutz.